Erstkommunion: Einladung zum Tisch des Herrn

Allgemeine Informationen zur Erstkommunion

Erstkommunion-Familienkerzen 2017

In diesen Tagen bekommen die Familien, aus denen derzeit ein Kind den katholischen Religionsunterricht der 3. Klasse in der Aubinger oder Lochhausener Grundschule besucht einen Einladungsbrief zur Erstkommunion. Wir bitten die Eltern, deren Kind eine andere Schule besucht, aber in St. Quirin-Aubing oder St. Michael-Lochhausen zur Erstkommunion gehen möchte, sich bitte bald bei uns zu melden.

Auch wenn ein Kind im entsprechenden Alter noch nicht getauft ist, Sie oder Ihr Kind aber dies jetzt wünschen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

St. Quirin und St. Michael: Angela Niedhammer, Tel. 863 47 61; Mobil 0176-25 46 85 46;
E-Mail: angela-niedhammer@web.de

Die Feier der Erstkommunion ist in St. Quirin am Sonntag, 21. Mai 2017, und in St. Michael an Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017.

Die Erzdiözese bietet zum Thema Erstkommunion eine interessante Internetseite an, die Sie hier erreichen können.

 

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2017 in St. Quirin

Logo zur erstkommunion 2017

Leitthema: Jesus - die Tür zum Leben

Erste Schritte zur diesjährigen Erstkommunion

Donnerstag, 26. Januar, 20 Uhr: 1. Elternabend (Pfarrsaal St. Quirin)
Donnerstag, 2. Februar, 16:30 Uhr: Auftakt zur Erstkommunionvorbereitung St. Quirin

Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr: Eröffnungsgottesdienst zur Erstkommunionvorbereitung in St. Quirin

Die Erstkommunionfeier

Sonntag, 21. Mai 2017, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Quirin

Hier können Sie die vollständige Terminübersicht herunterladen.

Erst-Kommunion: Wurzeln der eucharistischen Mahlgemeinschaft

In diesen Wochen beginnt in vielen Pfarrgemeinden wieder die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Wenn wir Kinder auf die Feier der Kommunion vorbereiten, worauf bereiten wir sie dann eigentlich vor? Was meinen wir, wenn wir sagen, wir feiern Erstkommunion, wir feiern Eucharistie? Was meint Kommunion?

Die „communio“ ist der zentrale theologische Gedanke der Eucharistiefeier.  Ausdruck dafür ist das gemeinsame Mahl-Halten. Die Mahlgemeinschaft, das gemeinsame Essen und Trinken der eucharistischen Gaben von Brot und Wein ist das grundlegende Zeichen der Kommunion.

Hunger und Durst gehören zu jeder menschlichen Existenz. Sie zu stillen ist ein Grundbedürfnis menschlichen Lebens. Dies beinhaltet aber auch den Wunsch nach Wertschätzung und Achtung, nach „Dazugehören“. Die biblische Antwort auf diese menschliche Sehnsucht heißt Kommunion, Gemeinschaft. Auch im alltäglichen Leben ist das gemeinsame Essen Ausdruck der Gemeinschaft. Die Eucharistiefeier stellt symbolisch dar, dass sich die Zuwendung Gottes in der Begegnung unter Menschen und in der Gemeinschaft der Menschen ereignet. Das Mahl ist Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen.

Ihre Wurzeln hat die eucharistische Mahlgemeinschaft im Leben und Wirken Jesu. Wir sollten dabei nicht nur an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern denken. Jesus hat vor und nach seinem Tod sehr häufig mit Menschen Mahl gehalten.

Eingeladen werden wir zu dieser Gemeinschaft von Jesus. Er lädt uns ein, sich mit ihm in den Zeichen von Brot und Wein zu verbinden. Seine Solidarität mit den Menschen geht so weit, dass wir ihn sozusagen in uns aufnehmen dürfen.

Was in der Taufe einmal begonnen hat, wird in der Feier der Eucharistie bestärkt und vertieft. Dies feiern wir aber nicht als Einzelne, sondern in der Gemeinschaft von Getauften. Ich bleibe dabei nicht allein, sondern teile mit anderen das Brot Christi, auch das tägliche Brot, den Alltag, die Mühe, das Leid, die Freude, die Hoffnung, das Fest. Teilen gehört ganz wesentlich zur Eucharistie.

Eucharistie heißt übersetzt Danksagung. Wir empfangen und teilen nicht nur, sondern wir danken Gott für seinen Sohn Jesus, der konsequent für die Botschaft vom Reich Gottes, für Gerechtigkeit und Liebe unter den Menschen gelebt hat und dafür auch in den Tod gegangen ist. Wir danken Gott dafür, dass er Jesus von den Toten auferweckt hat. Die Wandlung vom Tod zum Leben ist der Grund, warum wir zur Feier der Eucharistie zusammenkommen. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, lautete Jesu Auftrag an seine Jünger. In jeder Eucharistiefeier erfüllen wir als Gemeinde diesen Auftrag.

Angela Niedhammer

 

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