Die Kar- und Ostertage in St. Quirin

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie musste die Gemeinde auf alle Gottesdienste und Veranstaltungen an den Kar- und Ostertagen verzichten. Stattdessen, und um den Christinnen und Christen wenigstens symbolisch das Miterleben der wichtigsten Woche des Kirchenjahres zu ermöglichen, wurde der Altarraum jeweils dem Tag entsprechend gestaltet. Hier ein kleiner Rückblick:

Links oben: Der Weg entlang der Palmzweige nach Jerusalem | oben rechts: Beim letzten Abendmahl

Unten links: Karfreitag, der Gekreuzigte steht im Mittelpunkt | unten rechts: Der Auferstandene am Ostermorgen, rechts die neue Osterkerze

PalmsonntagGründonnerstag
KarfreitagOstersonntag

Aufnahmen: Klaus Bichlmayer

Begleitung durch die Kar- und Ostertage mit Bildern und Musik

Mit den folgenden Beiträgen möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher an die Gestaltung der Kar- und Ostertage in den letzten Jahren erinnern, an eine Zeit also, in der es problemlos möglich war, den Glauben in dieser wichtigsten Zeit des Kirchenjahres gemeinsam zu feiern. Sie sollen uns helfen, die gottesdienstlose Zeit optimistisch zu überstehen (Aufnahmen und Zusammenstellung: Klaus Bichlmayer).

Zum Palmsonntag

Das Neue Testament berichtet davon, dass Jesus auf einem Esel in die Stadt eingezogen ist. Die Bevölkerung sah in ihm den gekommenen Messias, den Wundertäter, den Retter. Sie jubeln ihm zu, breiten ihre Umhänge über die Straße und winken Jesus jubelnd ("Hosanna!") zu. Es sind die gleichen, die wenig später schreiend von Pilatus verlangen werden, diesen Verräter zu kreuzigen und statt seiner lieber den politischen Terroristen Barrabas freizulassen. Nachzulesen bei Matthäus 21,1 ff, bei Markus 11,1 ff, bei Lukas 19,28 ff oder Johannes 12,12 ff.

Auf diese Begebenheit geht unser Palmsonntag zurück. Er ist untrennbar mit der darauffolgenden Passionswoche verbunden, welche für den christlichen Glauben eine zentrale Bedeutung hat, weil sie an den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus erinnert. (Quelle: www.theology.de)

Palmsonntag

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Aubing-Lochhauser Kreuzweg

In Aubing und Lochhausen gibt es noch viele Wegkreuze, die zum Betrachten und zum Gebet einladen.
Die jeweiligen Standorte finden Sie unten angegeben. Entdecken Sie neu diese Symbole des christlichen Glaubens an unserm Wohnort.
(Zusammenstellung: Klaus Bichlmayer, 2020)

Kreuzweg

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Zum Gründonnerstag

Geschichtlich: Der Gründonnerstag erinnert an den Tag des Abendmahls vor dem Todestag Jesu. Dieses Abendmahl am Vorabend des Karfreitag nahm Jesus mit seinen engsten Vertrauten, den zwölf Jüngern ein.

Das Abendmahl bedeutet Abschied von Jesus nehmen, gleichzeitig aber auch ein Anfang für den christlichen Glauben. Denn in Form von Brot und Wein wurde Jesus selbst angenommen und um Vergebung der Schuld gebeten.

Gleichzeitig wird schon auf die Auferstehung und das Weiterleben Jesu hingedeutet. Trotz des Verrates durch Judas und das Leugnen der Jünger, nimmt Jesus die Schuld allein auf sich und gibt Hoffnung für ein neues besseres Leben nach seinem Tod.

Jesus forderte seine Jünger auf, fortan gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Wohl deshalb ist der Ursprung aller Abendmahlsfeiern der Gründonnerstag. (Quelle: www.theology.de)

Die Bilder sollen auch daran erinnern, dass seit 1990 die Gemeinde St. Quirin am Gründonnerstag ein Pessahmahl mit Texten und Musik feiert, die an den Auszug aus Ägypten und die Rettung der Israeliten durch Gott erinnern.

Gründonnerstag

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Zum Karfreitag

Der Karfreitag ist der Überlieferung nach der Todestag Jesu. An diesem Tag werden verschiedene Brauchtümer gepflegt. Für viele evangelische Christen ist es der höchste Feiertag im Jahr.

Der Begriff "Karfreitag" leitet sich von althochdeutsch "kara" = Wehklage, Kummer, Trauer. Er bildete im 2. Jh. mit Karsamstag ein »biduum« des Fastens. 

Geschichtlich: Die adoratio crucis (Kreuzesfeste), seit dem 4. Jh. (Jerusalem), änderte das nicht; die dabei im Westen gesungenen Improperien tauchen im 7. Jh. auf. Die Karfreitagsfeier (ältere Gestalt, größere Zahl der Lesungen; Fürbittengebete; keine eigentliche Messe) geht in der Anlage auf den griechische Werktagsgottesdienst zurück. 

Die ostkirchliche Praesanktifikatenmesse hat der Westen seit dem 7. Jh. Hier war der Karfreitag im Mittelalter Kommuniontag aller, später (seit 1570) nur des Zelebranten; heute erstrebt man wieder den früheren Brauch. (Quelle: www.theology.de)

Karfreitag

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Zum Ostersonntag

Nach dem Sabbat, beim Anbruch des ersten Tages der Woche, kamen Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.

Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und waren wie tot. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch den Ort an, wo er lag!

Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen. (Mt 28, 1-10)

 

Ostern

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Das Concerto über ein Osterlied wurde von Maria Loichinger auf der Zwirner Orgel der Versöhnungskirche in Straubing eingespielt. 

Zum Ostermontag

Die letzte Bilderreihe ist den künstlerisch von Sabrina John gestalteten Osterkerzen von 2014 bis 2020 gewidmet. Die Musik dazu wurde von Irene Bichlmayer im Kirchenkonzert in St. Quirin am 21. Juli 2007 aufgenommen. Sie hören den Kirchenchor von St. Quirin.

Osterkerze

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