Erstkommunion: Einladung zum Tisch des Herrn

Allgemeine Informationen zur Erstkommunion

Erstkommunion-Gruppenkerzen 2019

Das Bild oben zeigt die Gruppenkerzen der Erstkommuniongruppen 2019 (Aufn. Klaus Bichlmayer)

Kontaktadressen:

St. Quirin und St. Michael: Angela Niedhammer, Tel. 863 47 61; Mobil 0176-25 46 85 46;
E-Mail: angela-niedhammer@web.de

Die Erzdiözese bietet zum Thema Erstkommunion eine interessante Internetseite an, die Sie hier erreichen können.

 

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2021 in St. Quirin und St. Michael

Logo zur Erstkommunion 2019

Erstkommunion 2021 im Pfarrverband

Ende November 2020 haben die Familien, deren Kind den Religionsunterricht der 3. Grundschulklasse
in Aubing oder Lochhausen besucht,einen Einladungsbrief zur Erstkommunion bekommen. Wir bitten die Eltern,
deren Kind die 3. Klasse an einer anderen Schule besucht und die keinen Brief bekommen haben, sich bitte bald bei uns zu melden, falls das Kind in St. Quirin oder St. Michael zur Erstkommunion gehen möchte.

Sollte ein Kind im entsprechenden Alter noch nicht getauft sein, Sie oder Ihr Kind dies jetzt aber wünschen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Kontakt: Angela Niedhammer, Mobil 0176-25 46 85 46; E-Mail: angela-niedhammer@web.de

Die Feiern der Erstkommunion sind wie folgt geplant:

St. Quirin: Samstag, 26 Juni, und Sonntag, 27. Juni 2021

St. Michael: Samstag, 3. Juli, und Sonntag, 4. Juli 2021

Erst-Kommunion: Wurzeln der eucharistischen Mahlgemeinschaft

In diesen Wochen beginnt in vielen Pfarrgemeinden wieder die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Wenn wir Kinder auf die Feier der Kommunion vorbereiten, worauf bereiten wir sie dann eigentlich vor? Was meinen wir, wenn wir sagen, wir feiern Erstkommunion, wir feiern Eucharistie? Was meint Kommunion?

Die „communio“ ist der zentrale theologische Gedanke der Eucharistiefeier.  Ausdruck dafür ist das gemeinsame Mahl-Halten. Die Mahlgemeinschaft, das gemeinsame Essen und Trinken der eucharistischen Gaben von Brot und Wein ist das grundlegende Zeichen der Kommunion.

Hunger und Durst gehören zu jeder menschlichen Existenz. Sie zu stillen ist ein Grundbedürfnis menschlichen Lebens. Dies beinhaltet aber auch den Wunsch nach Wertschätzung und Achtung, nach „Dazugehören“. Die biblische Antwort auf diese menschliche Sehnsucht heißt Kommunion, Gemeinschaft. Auch im alltäglichen Leben ist das gemeinsame Essen Ausdruck der Gemeinschaft. Die Eucharistiefeier stellt symbolisch dar, dass sich die Zuwendung Gottes in der Begegnung unter Menschen und in der Gemeinschaft der Menschen ereignet. Das Mahl ist Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen.

Ihre Wurzeln hat die eucharistische Mahlgemeinschaft im Leben und Wirken Jesu. Wir sollten dabei nicht nur an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern denken. Jesus hat vor und nach seinem Tod sehr häufig mit Menschen Mahl gehalten.

Eingeladen werden wir zu dieser Gemeinschaft von Jesus. Er lädt uns ein, sich mit ihm in den Zeichen von Brot und Wein zu verbinden. Seine Solidarität mit den Menschen geht so weit, dass wir ihn sozusagen in uns aufnehmen dürfen.

Was in der Taufe einmal begonnen hat, wird in der Feier der Eucharistie bestärkt und vertieft. Dies feiern wir aber nicht als Einzelne, sondern in der Gemeinschaft von Getauften. Ich bleibe dabei nicht allein, sondern teile mit anderen das Brot Christi, auch das tägliche Brot, den Alltag, die Mühe, das Leid, die Freude, die Hoffnung, das Fest. Teilen gehört ganz wesentlich zur Eucharistie.

Eucharistie heißt übersetzt Danksagung. Wir empfangen und teilen nicht nur, sondern wir danken Gott für seinen Sohn Jesus, der konsequent für die Botschaft vom Reich Gottes, für Gerechtigkeit und Liebe unter den Menschen gelebt hat und dafür auch in den Tod gegangen ist. Wir danken Gott dafür, dass er Jesus von den Toten auferweckt hat. Die Wandlung vom Tod zum Leben ist der Grund, warum wir zur Feier der Eucharistie zusammenkommen. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, lautete Jesu Auftrag an seine Jünger. In jeder Eucharistiefeier erfüllen wir als Gemeinde diesen Auftrag.

Angela Niedhammer

 

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