Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 22. April bis 6. Mai 2018

Osterkerze 2018 von Sabrina John

Der Schäfer-Beruf

„... So ist es wohl auch mit Jesus. Sein „Beruf“ ist auch mehr Berufung. 
Er kann nicht um 17 Uhr sagen: „So, Schluss für heute: Genug gelehrt und geheilt. Morgen geht es weiter.“ Er ist für die Menschen dann da, wenn sie ihn brauchen. Er hat den Ruf Gottes vernommen. Nimmt seine Berufung ernst und wahr.

Heute ist der Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Ein jährlicher Tag, der das Gebet für geistliche Berufe in unserer Kirche in die Mitte stellt. 

Wieder steigen Bilder auf: Müssen wir jetzt um Priester und Ordensleute beten? Liegt es daran, dass wir nicht genug beten, dass wir zu wenige Priester und Ordensleute haben?

Gleichzeitig kommt die Frage hoch, was denn heute ein guter „Gemeindehirt“ ist? 
Wie soll er sein? 
Was muss der alles können? 

Vielleicht müssen wir Berufung heute auch anders sehen.
Geistliche Berufe sind nicht nur Priester und Ordensleute. Auch wir Gemeindereferenten zählen uns zu den geistlichen Berufen. Auch wir nehmen Teil an der so genannten Hirten-Sorge unserer Gemeinden, die sich aus dem heutigen Evangelium ableitet.
Auch wir tragen an vielen Stellen Verantwortung für die Gemeinden. 
Auch wir erleben wie alle, die in Gemeinde Verantwortung tragen, dass die Wölfe, von denen im Evangelium ebenfalls die Rede ist, scheinbar immer mächtiger werden. Doch was treibt Menschen dazu, heute noch einen „Berufungs-Beruf“ in Kirche zu ergreifen?

Meiner Erfahrung nach liegt das oft an einzelnen Menschen, die bereit sind Lebens- und Glaubensfragen ehrlich zu beantworten. Dabei geht es nicht um Schönfärberei. Es gibt genug Dinge in unserer Kirche, die nicht gut sind. 
Aber es geht darum, gemeinsam Antworten zu suchen. Gemeinsam das Wort und die Taten Gottes lebendig zu halten und den Menschen egal wo von Jesu Sicht auf die Welt zu berichten.

Mit den Worten „Selig sind die, deren Augen sehen was ihr seht!“ (Lk 10,23) lobt Jesus die Jünger, nachdem sie erste eigene Heilungs- und Erzählungs-Erfahrungen ohne ihn gesammelt haben und hilft ihnen diese Erfahrungen einzuordnen.

Selig sind die, deren Augen sehen was ihr seht! 

Dabei geht es nicht um die Frage, wer das Bessere sieht. Es geht auch nicht darum, dass einer den richtigen Blick hat und alle anderen in die gleiche Richtung gucken müssen. 
Es geht darum zu spüren, dass es die Aufgabe der Jünger - und damit unsere - ist, den Menschen den Blick zu schärfen für das, was Gott in der Welt tut und tun will. 

Genau das ist heute nicht weniger wichtig: Menschen gleich welchen Alters und gleich welcher Lebenssituation zu helfen, den Blick für Gottes Wirken in der Welt zu schärfen. 

Berufung heißt auch, dass es einen Rufer geben muss. Einen der ruft und dann auch akzeptiert, dass jemand vielleicht anders auf Dinge blickt und seine Sicht der Dinge auch offen anspricht. Und es braucht Hörende: Menschen, die sich ansprechen lassen, die trotz vieler Fragen und Sorgen, trotz vieler Dinge, die nicht gut laufen in unserer Kirche, bereit sind, sich in den Dienst Gottes nehmen zu lassen. 
Aber in allen Formen: Egal ob als freiwillig Engagierter in den vielen Bereichen jeder Pfarrei oder als Mitmachender in einer der vielen kirchlichen Berufe. 

Rainer Gelhot, Gemeindereferent
RedaktionSonntagsImpulse.de

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Letzte Aktualisierung: 22.4.2018

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