Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 23. April bis 7. Mai 2017

Lazarus

Ostern 2017: Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

"Kennen Sie diesen Merksatz? „Gib Leuten Macht, und du lernst sie wirklich kennen.“ Dieser Satz zielt darauf ab zu beobachten (oder zu erleben), in welche Richtung sich Menschen verändern, wenn sie Einfluss haben auf andere Menschen, Geld für ihre Zwecke einsetzen können oder ihr Wort schlechthin dazu führt, dass andere eingeschüchtert das tun, was diese Macht-Menschen wollen. Macht ist also eine Charakterherausforderung – und kann deshalb auch schief gehen: Zuallererst und allermeist für die sogenannten Untergebenen.

Jesus, so wird im eigentlich letzten Kapitel des Johannes-Evangeliums berichtet, scheut sich nicht: Er schwört seine Jünger ein, die bald ohne ihn auskommen müssen und dennoch das tun und denken sollen, was Er ihnen aufgetragen hat. Er verpflichtet sie auf seine Auferstehung, indem er ihnen die durchbohrten Hände und die durchstochene Seite zeigt. Er verpflichtet sie mit dem Friedenswort, das gleichzeitig ein Sendungs-Wort wird: Haltet Frieden! Und Jesus als der Auferstandene verpflichtet seine Jünger durch die Übertragung des Heiligen Geistes. Erst dann und darin eingebettet bekommen sie die ganze Voll-Macht, Sünden zu vergeben oder auch nicht. 

So übertragen, wird Macht nicht zur Versuchung, sich an anderen, meist gnadenlos, also ohne Gnade, egozentrisch und rücksichtslos auszutoben, sondern als Verpflichtung, genau unterscheidend zu sein. Einen Gedanken weiter will ich so formulieren:

Wer sich nicht in die Nachfolge des Auferstandenen im wahrsten Sinn des Wortes hinein-knien kann, der sollte auch nicht leiten dürfen, also keine Macht über andere Menschen und Ressourcen erhalten. Das wäre mal was für die spirituelle Personalentwicklung jenseits aller Assessment-Strategien.

Wenn Sie möchten, machen Sie mit sich selbst das Gedankenexperiment: Wenn Sie im übertragenen Sinn „der König von Deutschland“ wären (frei nach dem Song von Rio Reiser aus dem Jahr 1986):Würde es lediglich beim „Vivaldi hören“ bleiben, wenn Sie das uneingeschränkte Sagen hätten? Oder wie laut würden Sie auf die Pauke hauen? Oder gerade nicht?

Und natürlich nicht zu vergessen: Der Abschnitt aus dem Johannes-Evangelium ist die Schriftstelle mit dem gläubigen Thomas und dem knappsten und prägnantesten Bekenntnis zu Christus als dem Auferstandenen: Thomas spricht: Mein Herr und mein Gott. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen."

Norbert Lübke, Internetkirche www.funcity.de

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Letzte Aktualisierung: 22.4.2017

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