Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 23. Februar bis 8. März 2020

Gewalt

Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt...

"Das Attentat von Hanau hat uns in der vergangenen Woche wohl alle tief getroffen. Die unfassbare Tat wirft unweigerlich die Frage nach dem "Warum?" auf.

Warum überhaupt?

Warum jetzt? 

Warum dort? 

Warum eben jene Menschen? 

Fragen, auf die es keine Antwort geben wird, da der Täter selbst nicht mehr befragt werden kann und alles andere Spekulation bleiben wird. 

Die Tat schreit aber auch nach einer Reaktion der Gesellschaft. Diese ist ja auch passiert. zahlreiche Politiker, Kirchenvertreter und andere Menschen haben Mitgefühl und Unverständnis ausgedrückt. Die auf Halbmast wehenden Flaggen sind ein deutliches Zeichen. Ebenso die vielen Kerzen und Blumen an den Anschlagsorten und nicht zuletzt viele veränderte Facebook-Profile, die mit einem deutlichen Satz versehen wurden. 

Jesus sagt uns im heutigen Evangelium: "Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." (Mt 5, 39) 

Dieser Satz muss für die unmittelbar Betroffenen wie Hohn und Spott klingen. Und auch meine Ohren tun sich mit diesem Satz aktuell schwer. Der, der uns Böses antut bzw. antun will, dem soll ich keinen Widerstand leisten, sondern ihn gewähren lassen? 

Das kann und will ich nicht einfach so. Vielleicht mag dieser Satz zur Zeit Jesu leichter akzeptabel gewesen sein, wo man in einer größeren Auferstehungshoffnung lebte, als es heute der Fall ist. Als man den Tod um des Glaubens willen deutlich leichter angenommen und für erstrebenswert gehalten hat, als es heute der Fall bei uns Christen ist. 

Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Diesen Satz muss man vielleicht einfach als "unverdaulich" stehen lassen. An ihm kann und wird man sich immer und immer wieder reiben. Er ist und bleibt sperrig. 

In der Gesamtheit der Bergpredigt, aus der auch das heutige Evangelium stammt, wird aber vielleicht deutlich, wie es gemeint ist: 

Jesus stellt seine Weisheit, seine Sicht dem bisherigen Gesetz gegenüber und zeigt in großer Klarheit und Deutlichkeit, was Gott mit den Gesetzen wirklich will. Es geht nicht ums das "in Frage stellen" der Gesetze. Es geht um die Ausdeutung - die Verfahrensanweisung würden wir heute sagen. Mit Blick auf den in dieser Woche liegenden Aschermittwoch kommt mir der Gedanke in den Sinn, dass eine Facette der Fastenzeit die Frage ist, "Was will Gott in meinem Leben eigentlich bewirken? 

Wo will ich ihn reinlassen und teilhaben lassen?" Der sperrige Satz heute ist daher vielleicht so eine Art Türöffner für Jesus: Blinde Rache und Vergeltung ist kein Weg, der zu dauerhaft gutem Miteinander führt. 

Dieser Weg führt in die Sackgasse. Jesu Botschaft anders zu handeln eröffnet neue Perspektiven und Denkweisen. Diese sollten wir mal öfters bedenken." 

Rainer Gelhot, Redaktion Sonntagsimpulse.de
Aufnahme: Peter Weidemann in pfarrbriefservice.de

 

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