Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 23. September bis 7. Oktober 2018

Dreifaltigkeitssonntag

„…sondern wir sind nur Mitarbeiter, die zu eurer Freude beitragen sollen (2 Kor.1,24)…“

Mal ehrlich: kann man als römisch-katholische Christin oder Christ der Überschrift des heutigen Sonntagsbriefes des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth noch Glauben schenken ? Mitarbeiter, die zur Freude aller beitragen, bezogen auf kirchliche Leitungsämter, stehen seit langem unter höchst gerechtfertigter Kritik, spätestens seit im Jahr 2010 eine schier unermesslich große Zahl an Delikten sexualisierter Gewalt durch Priester, Diakone und leider auch anderer Mitarbeiter in kirchlichen Diensten ans Tageslicht kamen. Dem Paulus-Zitat ist ein erster Halbsatz vorangestellt:

“Wir sind schließlich nicht Herren über euren Glauben“. Die schrecklichen, psychisch wie physisch massiv grausamen Akte sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen wurden gerade erst in einer Studie, die durch die Deutsche Bischofskonferenz beauftragt wurde, bestätigt- und zeigten doch „nur“ die aktenkundig belegten Fälle auf. Unbekannt wie unberücksichtigt ist und blieb eine Dunkelziffer im Bereich der Orden und Klöster.

Pater Klaus Mertes, der 2010 als Schulleiter des Berliner Canisius-Kollegs einen dortigen Missbrauchsskandal öffentlich machte, sagte dazu in einem aktuellen Interview des Deutschlandfunks: „Das Problem aber ist und bleibt, daß die Kirche selbst der Auftraggeber ist, und damit stellt sich auf der Rezeptionsseite eine Glaubwürdigkeitsfrage. Das ist die Strukturfrage...Aber auch diese Bischofskonferenz wird sich [ ]mit der Frage beschäftigen [ ] : kann die Kirche, die Institution selbst, die ja Teil des Problems ist, sich selbst aufklären und aufarbeiten und das Problem lösen? Ich würde mir von solch einer Bischofskonferenz die Einsicht wünschen : wir schaffen es nicht… weil es von der Struktur her nicht klappt.“

Wie formulierte es Paulus :„Wir sind schließlich nicht Herren über euren Glauben, sondern nur Mitarbeiter, die zu eurer Freude beitragen sollen.“ Ich nehme einmal an, dass auch moralische Vorstellungen inkludiert gemeint sind…

Der heutige Evangeliumstext nach Markus 9, 30-37 stellt u.a. ganz genau diese Frage nach den „Ersten und Letzten“. Dies war der Knackpunkt für die Frauen und Männer um Jesus und ihre Beziehungen zu ihm: welche Position würden sie im Reich Gottes einnehmen können ? Auch wir heute möchten ganz gern oben sein, an erster Stelle. Jesus aber rät dagegen, das Glück und Zufriedenheit unten zu suchen. Wir sollen wie Kinder sein, die Hände offen halten, um viel zu empfangen. Ehrgeiz, eigene Befriedigung verbunden mit Macht, Ruhm, Herrschaft verträgt sich nicht mit einem christlichen Leben..."

Regina Grotefend-Müller, Wir sind Kirche, Deutschland

Die Kirchenverwaltung - mehr als ein Ehrenamt

Kandidatenaufruf zur KV-Wahl am 18. November 2018

Renovierung und Umbau des Pfarrzentrums

Stand 21. September 2018

Angebote für Familien mit Kindern

Der Kinderkalender von St. Quirin Juli bis Dezember 2018

Kinderkleidermarkt in St. Quirin Herbst 2018

Wichtige Hinweise und die Artikelliste zum Download

Der Kinderkalender für 2018

Die Kirche weltweit im Blick

Der tägliche Newsletter von Radio Vatikan

Arbeitsgemeinschaft der Aubing-Neuaubinger Vereine

Die Internetseite der ARGE mit Terminen und Veranstaltungen der Vereine

Zum Weiterklicken

 

KirchenradioMünchner Kirchenradio

Katholisch.de

Der "Schott" online

Die Heiligen des heutigen Tages

^ Seitenanfang ^


Seiten in dieser Rubrik


Du bist Christ.
Mach was draus!
Jahresmotto 2018

 

Kirchenansicht von Süden

Pfarramt St. Quirin,
Ubostraße 5, 81245 München
Tel.: 089 89 13 66 910
Für den Notfall: 0171 561 88 04

Eine Mail an das Pfarrbüro schicken

Seit Herbst 2014 ist St. Quirin im
Pfarrverband mit St. Michael,
Lochhausen.

Gäste:

Letzte Aktualisierung: 22.9.2018

Mit freundlicher Unterstützung
durch Ingate GmbH, Augsburg