Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 18. November bis 2. Dezember 2018

Dreifaltigkeitssonntag

Sich der Verstorbenen erinnern

"Wir sind mit der Zeitumstellung am vergangenen Wochenende wieder endgültig in der dunklen Jahreszeit angekommen. Das Entzünden von Kerzen macht wieder Sinn und schafft zugleich auch eine Atmosphäre in der Spannung von Geborgenheit und Sehnsucht. 
Es passt in diese dunkle Zeit, dass Christ*innen sich ganz bewusst auch ihrer Verstorbenen erinnern, ihre Gräber aufsuchen und dort Kerzen entzünden. Katholische Christ*innen tun dies am Allerseelentag, am 02. November, und evangelische Christ*innen am Toten- bzw. Ewigkeitssonntag Ende November. 
In der jüdischen Tradition, im Talmud, steht: Das Zeichen der Erlösung heißt Erinnerung. Dort, wo wir uns unserer Verstorbenen erinnern, an die Erlebnisse der befristeten Zeit mit ihnen hier auf Erden, dort fallen sie nicht aus unseren Gedanken und aus unseren Herzen, verschwinden sie nicht im Dunkel.
Für Christ*innen ist das Licht auf den Gräbern nicht nur ein Zeichen der Erinnerung, sondern vor allem auch ein Zeichen der Sehnsucht, der Hoffnung auf ein Leben durch den Tod hindurch. 
Im heutigen Schrifttext lesen wir von Marta. Sie ist eine gute Freundin Jesu. Sie hat ihren Bruder Lazarus verloren. Im ersten Moment macht sie Jesus Vorwürfe. Er hätte doch diesen Tod verhindern können, verhindern müssen. Und Marta’s Reaktion ist auch durchaus verständlich. Wer nimmt den Tod eines Menschen, eines geliebten Menschen einfach so hin und geht zur Tagesordnung über? In der weiteren Begegnung und im Gespräch mit Jesus stellt sie sich gegen den Tod. Sie bekennt sich – auch aus Liebe zu ihrem Bruder Lazarus – zu Jesus als den Messias, den Erlöser. Sie bekennt sich zum Glauben an die „Auferstehung“, an ein endgültiges, ewiges Leben im „Haus Gottes, das viele Wohnungen“ hat. 
Ich bewundere diese biblische Frau Marta. Ihr eindeutiges und wahrhaftiges Bekenntnis gegen das Wort des Todes und für das Wort des Lebens, Jesus Christus.
In Erinnerung an Marta werde ich in den kommenden Wochen nicht nur die Kerze auf dem Küchentisch bei mir Zuhause entzünden, sondern auch immer mal wieder eine Kerze auf den Gräbern meiner Lieben. Ein Licht gegen das Vergessen, gegen meine Zweifel und für meinen Glauben an das Leben."  

Hermann Steinkamp, Redaktion SonntagsImpulse.de

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Letzte Aktualisierung: 17.11.2018

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